• Olivia Grove

Rezension: "Straight White Male" von John Niven



《《 R E Z E N S 1 O N 》》

"Straight White Male" von John Niven [Hörbuch] VÖ: 27. Januar 2014 Ungekürzte Lesung, Gelesen von Gerd Köster Laufzeit: ca. 748 Minuten ▪

Leider enttäuschend, ohne Tiefgang


Ganz ehrlich? "Straight White Male" ist meines Erachtens langweilig, vollkommen unnötig und überbewertet, abgesehen von manch schönen Beschreibungen und der treffend direkten Sprache. Das ist meine Meinung. Und ich bin weder prüde, noch verklemmt oder engstirnig. Ich lebe nicht hinterm Mond, bin keine Moralapostel und keineswegs humorlos.

Das Buch ist weit entfernt vom so hoch gelobten "schockierend" oder "großer Kunst".

Der Protagonist Kennedy ist ein egozentrischer, narzisstischer Schriftsteller Mitte Vierzig, der seine Frau verloren hat, weil er mal wieder fremd gegangen ist. Das hätte an sich viel Potential. Im Laufe der Story gibt es keinen Wandel, er versinkt schlicht in Selbstmitleid. Ich frage mich tatsächlich, warum diese Figur bei Frauen so begehrt zu sein scheint. Die Story ist schlicht überflüssig, da zu trivial. Es hat mich leider gar nicht gefesselt und mitgenommen.

Dieses Hörbuch hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen.

⭐⭐


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кℓαρρєηтєχт:

//Nivens gnadenlose Satire auf die Literatur- und Filmszene - scharfzüngig und wunderbar komisch. Kennedy Marr ist ein Autor der alten Schule. Irisch, zynisch bis zum Anschlag, ein Borderline-Alkoholiker und Sex-Süchtiger. Sein Mantra lautet: hart trinken, gut essen und jede Frau flachlegen, die bei drei nicht auf den Bäumen ist. Mittlerweile als Drehbuchautor in L. A. ansässig, flucht er sich durch die kalifornische Literatur- und Filmszene. Doch sein verschwenderischer Lebensstil bringt ihn an den Rand des Bankrotts, bis sich unverhofft eine Lösung anbietet. In England wird er für einen hoch dotierten Literaturpreis vorgeschlagen. Um an das Geld zu kommen, gilt es allerdings, mehrere konfliktbeladene Auflagen zu erfüllen.//