Rezension: »Nachtleben« von Sabin Tambrea
- Olivia Grove
- 17. Okt. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 2. Feb. 2023

《 R E Z I 》
»Nachtleben« von Sabin Tambrea
VÖ: 5. Oktober 2021
• •
Vermisst habe ich Gefühle & ein feineres poetisch-literarisches Gespür
Der Autor dieses Werkes ist Sabin Tambrea. Er ist ein Theater- und Filmschauspieler, der mir bis vor diesem Buch noch nicht bekannt war, da ich so gar nicht in der deutschen Filmszene unterwegs bin. Sein Debütroman „Nachtleben“ ist 'die Post-Coming-of-Age-Geschichte eines Liebespaares, das nicht loslassen kann, als es durch einen Unfall auseinandergerissen wird' – so der Autor.
Ich wollte dieses Buch so gern lieben, lieben lernen und mich in einen gefühlvollen Sog der Kunst ziehen lassen, doch mir hat leider komplett das Gefühl gefehlt, sodass ich mich nicht hineinfühlen konnte.
Der schnörkelig-altertümlich anmutende Schreibstil und die Sprache wirken auf mich recht wirr und kühl, beinahe unterkühlt. Aufgrund dessen konnte ich nicht so richtig in die Protagonisten hineinfinden und der Story gespannt folgen. Dabei muss ich unbedingt anmerken, dass ich für gewöhnlich anspruchsvolle Romane, die stilvoll-künstlerisch und mit außergewöhnlicher, lyrischer Tiefe glänzen, absolut vergöttere (siehe meine Rezensionen zu Werken von Patrick Wunsch).
Eindeutig bin ich nicht die Zielgruppe, doch vermutlich findet das Werk seine Leserschaft, der es mehr zusagt. Dennoch hätte ich mir wirklich ein feineres poetisch-literarisches Gespür und mehr Gefühle gewünscht.
Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.
⭐⭐
• • •
кℓαρρєηтєχт: