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Chantal Frei: ICH REDE!: Mein Leben und Ausstieg aus satanisch ritueller Gewalt | Rezension

  • Autorenbild: Olivia Grove
    Olivia Grove
  • vor 2 Minuten
  • 4 Min. Lesezeit

《 R E Z I 》


Chantal Frei: ICH REDE!: Mein Leben und Ausstieg aus satanisch ritueller Gewalt
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Chantal Frei: ICH REDE!: Mein Leben und Ausstieg aus satanisch ritueller Gewalt

Erschienen am 01. Dezember 2021. • •


Ein Licht, welches die Finsternis aufdeckt


⚠️ Warnung: Dieses Buch enthält extrem belastende Inhalte! Es liegt in eurer Verantwortung, es zu lesen! ⚠️


Seit Chantal Frei ihre Geschichte öffentlich erzählt, wird sie immer wieder mit harter Kritik konfrontiert. Alles Einbildung, falsche Erinnerungen, „Satanic Panic“, eine Verschwörungserzählung!


Sie hält dagegen: Wie wahrscheinlich ist es, dass Betroffene ritueller Gewalt auf der ganzen Welt unabhängig voneinander dieselben angeblichen Wahnvorstellungen teilen?



Die geschilderten Erfahrungen von organisiertem satanisch-rituellem Missbrauch und psychischer Gewalt sind so drastisch, dass sie für mich stellenweise kaum auszuhalten sind. Viele Passagen sind so verstörend, dass ich sie nur mit innerer Distanz ertragen konnte.


Manche Leserinnen kritisieren die nüchterne Sprache als erzählerische Schwäche. Für mich wirkt sie eher wie ein Schutzmechanismus: ein Versuch, über Erfahrungen zu sprechen, die sich kaum in Worte fassen lassen.


Das Buch macht nebenbei auch etwas anderes deutlich. Wie dringend Polizei, Justiz und Hilfesysteme Fachpersonal brauchen, das sich mit traumabedingter Dissoziation auskennt.


Eine dissoziative Identitätsstörung entsteht meist als Überlebensstrategie, wenn Kinder über lange Zeit extremer Gewalt und Traumatisierung ausgesetzt sind. Um das Unaussprechliche zu überstehen, spaltet die Psyche belastende Erinnerungen ab, wodurch verschiedene Ich-Zustände entstehen, die abwechselnd das Bewusstsein übernehmen.


„Täter fügen absichtlich Traumata zu, damit ein Kind dissoziiert. Dazu bedienen sie sich der ganzen Wissenschaft der Entwicklungspsychologie.“ (S. 48)


Das Werk streift dabei Themen wie: das satanische Umfeld als Lebenskulisse, Monarch-Programmierung, Schweigen, Trigger, Codes, Astralwandern, Folter. Aber auch das Danach: Ausstieg, Deprogrammierung, Integration abgespaltener Persönlichkeitsanteile, subtile Drohungen und wie Betroffene echte von falschen Erinnerungen unterscheiden können.



„Die Regeln, die im normalen Alltag für uns gelten, gelten für die nicht. Sie machen, was sie wollen. Opfer und Zeugen werden dann als Wahnsinnige angesehen. Nicht aber die Täter.“ (S. 138)

Das Zitat erinnert mich unweigerlich an den berühmten Leitspruch des Okkultisten Aleister Crowley: „Do what thou wilt shall be the whole of the Law“. Tu, was du willst, soll das ganze Gesetz sein.


„Der satanistisch-rituelle Missbrauch dient dabei als Basis für die erforderlichen Persönlichkeitsspaltungen; durch ihn lernen die Opfer schon von klein auf zu dissoziieren.“ (S. 142)
„Wenn die Dissoziation aufgelöst ist und es dann zu Gewalt oder Abholungen kommen würde, können Betroffene alles mitbekommen. Dies ist eine reale Gefahr für die Täter.“ (S. 173)


Und dann dieser Satz:


„Ein Argument von Leugnern ritueller Gewalt ist, dass sie behaupten, wir Opfer wollten damit nur Aufmerksamkeit erregen.“ (S. 206)

Warum sollten sie das ausgerechnet mit dem Thema ritueller Gewalt tun?


Manche Geschichten entstehen nicht, um gelesen zu werden, sondern weil jemand endlich aufhören musste zu schweigen.


Und vielleicht beginnt Aufklärung genau dort, wo immer mehr Menschen den Mut haben, über Dinge zu sprechen, über die andere lieber nicht nachdenken wollen.



⭐⭐⭐⭐⭐




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кℓαρρєηтєχт:

//     Die in der Westschweiz aufgewachsene Autorin Chantal Frei (Pseudonym) war gerade sechs Jahre alt, als Satanisten entschieden, aus ihr eine "Mother of Darkness" zu machen. Massive Folter hatte sie bereits überlebt. Deshalb erachtete der Kult sie als ausreichend stark, klug und intelligent, um sie im Kreise der Illuminaten auszubilden…

Heute ist Chantal Frei als Überlebende von satanisch ritueller Gewalt, spirituellem Missbrauch und Gedankenkontrolle in der Lage, ihre Erfahrungen zu formulieren und ihre Erkenntnisse und Einsichten anderen zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen sind bei weitem nicht vollständig, da die Autorin nur das weitergeben kann, was sie selbst erlebt und verstanden hat. In diesem Sinne weist sie darauf hin: „Mir wurde zunehmend klar, dass ich mit meinem Buch nur ein wenig an der Oberfläche dieses Themas kratzen kann!“ Dennoch ist ihr Bericht einzigartig und wichtig. Denn Chantal Frei ist die erste Überlebende aus dem deutschsprachigen Raum, die so tief in den inneren Kreis der Illuminati vordrang, dies überlebte und den Mut aufbringt, darüber zu berichten. Bei grausamen Ritualen traf sie mit Staatschefs, Adligen und Prominenten zusammen. Dafür wurde sie an öffentlich bekannte Plätze – wie das Weisse Haus und das Innere einer berühmten spanischen Basilika – geführt, aber gelangte auch in geheime Militäreinrichtungen und ein abgelegenes Schloss in Belgien. Diese Orte und Personen, die zum Teil auch von anderen Überlebenden genannt werden, verdeutlichen das erschreckende Ausmass eines abgrundtief dunklen Phänomens, das in der Fachliteratur als rituelle Gewalt bekannt ist.

Chantal Frei möchte dazu beitragen, Licht in diese Finsternis zu bringen.   //



Es ist an der Zeit: Nichts darf mehr im Verborgenen bleiben, ungesehen, ungelesen. Die Menschen dürfen nicht länger mit verschlossenen Augen durch das Leben gehen und die grausame Parallelwelt der Täterinnen und Täter ignorieren, die seit Generationen im Schatten existiert.



💡 Buchtipp No. 1:


Gaby Breitenbach: Innenansichten dissoziierter Welten extremer Gewalt.: Ware Mensch – Die planvolle Spaltung der Persönlichkeit

[VÖ: 1. Dezember 2010, Asanger Verlag]

 

Gaby Breitenbach: Innenansichten dissoziierter Welten extremer Gewalt.: Ware Mensch – Die planvolle Spaltung der Persönlichkeit
"Man muss überhaupt keine Verschwörungstheorien heranziehen, um die Wirklichkeit dieser Gewalt zu verstehen. Die Dr. Zehns dieser Welt brauchen keine neue Weltordnung, sie leben längst nach ihrem Gusto." (S. 113)

Klappentext, gekürzt:


„Wie wir aus Medienberichten seit langer Zeit wissen, gibt es weltweit organisierte Kinderp**, Kinderpro** und den Handel mit Kinder und Frauen. Es gibt eine "Parallelwelt", in der Menschen systematisch gequ*lt, gefo*tert und programmiert werden. Sie werden schon früh gezielt mit Hilfe ausgeklügelter psychologischer Techniken auf die s*distischen Wünsche gewalttätiger „Kunden“, auf deren kranken Hunger nach Macht und S** abgerichtet und konditioniert. [...]

Die Autorin lässt in mehreren Fallbeispielen die Schmerzen und Verzweiflung der aufbrechenden Dissoziation nachvollziehen. Sie richtet sich vehement gegen die False-memory-Bewegung [...].“





💡 Buchtipp No. 2:


Bonnie Leben: Eine Bonnie kommt niemals allein: Meine Leben mit dissoziativer Identitätsstörung 

[VÖ: 24. Mai 2024, Heyne Verlag]

 

Bonnie Leben: Eine Bonnie kommt niemals allein: Meine Leben mit dissoziativer Identitätsstörung 

Es ist nur so: Die eine Welt möchte von der anderen nichts wissen. (S. 50) 

„Es passiert jeden Tag. Da draußen passieren Dinge, die jedem Angst machen sollten, und viel zu viele Menschen leben unbeschwert vor sich hin. Wenn schon Angst, dann bitte als Antrieb. Packt mit uns das an, was Angst macht, damit weniger Kinder in berechtigter Angst leben müssen.“ (S. 158 | Delia)



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