Dr. Rosalie Weigand: Zu viel, zu nah, zu sehr: Wie ihr mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine liebevolle Beziehung lebt. Neurodivergenz in der Partnerschaft verstehe | Rezension Kritik Neuerscheinung

vor 22 Stunden
3 Min. Lesezeit
《 R E Z I 》
▷ Du willst direkt zum Buch? Klick auf das Cover!
Dr. Rosalie Weigand: Zu viel, zu nah, zu sehr: Wie ihr mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine liebevolle Beziehung lebt. Neurodivergenz in der Partnerschaft verstehe
Erschienen am 27. August 2026 bei humboldt.
• •
Zwei Betriebssysteme, eine Beziehung. 🧠❤️
„Manchmal fühle ich mich wie ein Alien in einer unscharfen Welt mit Regeln, die logisch keinen Sinn machen.“ (S. 40)
Im Kapitel "DIE UMSETZUNG: WAS MACHT IHR DARAUS?" trifft in einer der beispielhaften Paarkonstellationen ADHS auf Autismus:
Die eine Person plant lieber spontan drauflos, die andere klammert sich an feste Abläufe; braucht Vorhersehbarkeit. Was für die eine Freiheit bedeutet, bringt den anderen aus dem Takt. Und plötzlich entzündet sich an jeder Kleinigkeit ein handfester Konflikt. Spontanität prallt auf Struktur, Missverständnisse reißen alte Wunden auf. Denn manchmal ist ein Streit eben nicht nur ein Streit.
Wer neurodivergent ist und früh gelernt hat, irgendwie falsch, anders oder zu viel zu sein, erlebt ein kleines Missverständnis womöglich nicht mehr als Kleinigkeit. Plötzlich meldet sich die alte Angst, wieder nicht verstanden zu werden.
Frühere Ablehnungserfahrungen mischen im Hier und Jetzt mit.
„Zu viel, zu nah, zu sehr“ legt offen, was zwischen zwei Menschen knirscht und was passiert, wenn beide aufhören, aneinander herumzuschrauben.
Nicht gleich ticken müssen. Trotzdem zusammenpassen.
Nicht jede Beziehungskrise ist ein Beziehungsproblem. Manchmal prallen schlicht zwei unterschiedliche Betriebssysteme aufeinander.
⭐⭐⭐⭐⭐
• • •
.png)



