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Marcus Kliewer: Die Besucher: Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen. | Rezension Neuerscheinung

  • Autorenbild: Olivia Grove
    Olivia Grove
  • vor 3 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

《 R E Z I 》


Marcus Kliewer: Die Besucher: Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen.
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Marcus Kliewer: Die Besucher: Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen.

Erschienen am 21. Januar 2026 bei Goldmann.

Der Roman wird mit Blake Lively in der Hauptrolle für Netflix verfilmt. • •


Wenn die Realität verrutscht


Du scrollst nachts durch alte Reddit-Threads über urbane Legenden und plötzlich klopft es an deiner Tür. Nicht aggressiv, sondern höflich, fast peinlich entschuldigend. Die Leute wollen nur mal „kurz reinschauen“.


Genau so fühlt sich die erste Hälfte von "Die Besucher" an: ein People-Pleasing-Alptraum, gespeist aus Social Anxiety. Jede verschobene Lampe, jedes falsch erinnerte Geräusch, jeder Mandela-Moment lässt dich an deiner Wahrnehmung zweifeln.


Ich mochte auch die found-footage-artigen Paratexte: Forenposts, Archiv-Dokumente, Karten und dieses Gefühl, in etwas Verbotenes reinzurutschen.


Und dann… ab etwa Seite 307 kippt es. Alles driftet in einen surrealen Fiebertraum. Nicht weil Surrealismus per se schlecht ist, sondern weil kaum etwas zusammengeführt wird. Für mich persönlich: zu viele lose Enden, zu wenig emotionaler Payoff.


Erste Hälfte: stark, atmosphärisch, präzise.

Letztes Drittel: chaotisch, überladen, verloren.


Trotzdem bereue ich das Lesen nicht.

Das Buch hat mich verunsichert, beschäftigt und stellenweise richtig gegruselt. Aber ich wünschte, es wäre fokussierter geblieben.


Wenn du willst, dass paranormaler, psychologischer Mind-Horror dich einmal richtig fertigmacht und dann einfach die Tür hinter dir zuknallt – mit einer Auflösung am Ende, die für mich emotional nicht funktioniert hat und sich nicht wie eine Erklärung anfühlt – lies es.  


Du fürchtest hier nicht den Tod, sondern den Verlust des Vertrauens in deine Sinne, deine Beziehung, deine Realität.


3,5 von 5 glitchenden Hausnummern. 🖤🏚️



⭐⭐⭐,5







• • •


кℓαρρєηтєχт:

//     »Ein teuflisches Debüt. Was mit leichtem Unbehagen beginnt, entwickelt sich zu ausgewachsenem Horror. Dieser Roman trifft mitten ins Schwarze.« Publishers Weekly

Sie klingelten unangemeldet an einem kalten Freitagabend. Die Fremden vor Eve Palmers Haustür machten eigentlich einen harmlosen Eindruck. Doch die junge Frau war wie immer vorsichtig, spähte durch die Jalousien und überlegte, ob sie die Tür öffnen sollte ... Perfekt für Fans von Stephen King, Ruth Ware oder Sarah Pinborough.

Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie können ihr Glück kaum fassen: Das alte Haus in einer abgelegenen Gegend von Oregon ist ein echtes Schnäppchen, perfekt, um es zu renovieren und mit Gewinn weiterzuverkaufen. Nachbarn gibt es kaum, und auch Touristen verirren sich nicht nach 3709 Heritage Lane. Deshalb ist Eve überrascht, als es eines Abends klingelt: Ein Mann steht mit seiner Familie vor der Tür. Er habe früher hier gewohnt, sei auf der Durchreise und wolle seiner Frau und den drei Kindern das Haus zeigen. Zögernd lässt Eve, die allein zu Hause ist, die Fremden herein. Dann geschieht Seltsames. Die kleine Tochter der Besucher ist plötzlich unauffindbar, das Haus selbst scheint in Details merkwürdig verändert – oder bildet sich Eve das nur ein? Und die Familie macht keine Anstalten, wieder zu gehen. Ein Albtraum beginnt ...

»Das eindrucksvollste Horror-Debüt, das ich seit langem gelesen habe.« Alma Katsu

Der Roman wird mit Blake Lively in der Hauptrolle für Netflix verfilmt.    //


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